Allgemeine Geschäftsbedingungen: das Fundament Ihres Unternehmens
Viele Unternehmer sehen Allgemeine Geschäftsbedingungen als reine Formalität: etwas, das „dazugehört“ und irgendwo am unteren Rand der Website steht. In Wirklichkeit bilden Allgemeine Geschäftsbedingungen das rechtliche Fundament Ihres Unternehmens. Sie regeln die Zusammenarbeit mit Kunden, legen Verantwortlichkeiten fest und bestimmen, wer das Risiko trägt, wenn etwas schiefläuft. Richtig eingesetzt, vermeiden sie Streitigkeiten.Falsch formuliert, wiederholt sich […]
Die Grenzen von höherer Gewalt und unvorhergesehenen Umständen

Geopolitische Entwicklungen wie Krieg, Sanktionen und Störungen internationaler Lieferketten zählen zunehmend zum normalen unternehmerischen Risiko für international tätige Unternehmen. Solche Ereignisse können daher nicht mehr ohne Weiteres als unvorhersehbar oder als höhere Gewalt eingestuft werden. Unternehmer sind deshalb gut beraten, geopolitische Risiken bereits im Vorfeld vertraglich zu regeln, um Klarheit über die Risikoverteilung und die Anpassung von Verpflichtungen bei internationalen Störungen zu schaffen.
Warum Unternehmer erfolgreich sind, wenn ihre Kanzlei transparent kommuniziert

Die Wahl einer Anwaltskanzlei ist für Unternehmer eine strategische Entscheidung, die Wachstum, Risiken und langfristige Kontinuität beeinflusst. Transparenz und klare Kommunikation sind dabei entscheidend. Kanzleien, die ihr Wissen aktiv über Artikel, Newsletter und Online-Updates teilen, helfen Unternehmern, rechtliche Entwicklungen besser zu verstehen und schneller in der Praxis anzuwenden.
Eine transparente Anwaltskanzlei ist daher mehr als ein juristischer Dienstleister: Sie ist ein strategischer Partner, der Unternehmer bei nachhaltigem Wachstum, Risikomanagement und fundierten Entscheidungen unterstützt.
Eine sechsmal höhere Überlebenschance für Ihr Unternehmen? Entdecken Sie die Kraft von Steward Ownership!

Das Interesse an nachhaltigem Unternehmertum wächst schnell. Unternehmer suchen nach Möglichkeiten, finanzielle Stabilität mit gesellschaftlicher Wirkung und langfristiger Kontinuität zu verbinden. Während Unternehmen wie Patagonia ihre Mission über die amerikanische Public Benefit Corporation absichern können, fehlt in den Niederlanden eine vergleichbare Rechtsform. Dadurch müssen Unternehmer ihre Mission über Satzungen und Governance-Strukturen schützen, was häufig zu Spannungen führt. Deshalb entscheiden sich immer mehr Unternehmen für Steward-Ownership – ein Modell, das missionsorientierte Entscheidungsbefugnis und nachhaltige Wertschöpfung in den Mittelpunkt stellt.
Neuer Konsumentenkredit-Rahmen: Warum dies Unternehmer direkt betrifft

Immer mehr Unternehmen bieten aufgeschobene Zahlungsmöglichkeiten wie „Kauf auf Rechnung“ an. Durch die neue EU-Verbraucherkreditrichtlinie (EU 2023/2225) können diese Modelle ab dem 20. November 2026 als regulierte Finanzdienstleistungen eingestuft werden. Dadurch können Unternehmen mit Lizenzpflichten, Aufsicht durch die AFM sowie zusätzlichen Anforderungen wie Altersverifizierung, Kreditwürdigkeitsprüfung und Anbindung an das Kreditregister (BKR) konfrontiert werden. Eine Nichteinhaltung kann zu Risiken wie Bußgeldern, Zwangsgeldern und Reputationsschäden führen. Daher ist es wichtig, Zahlungsprozesse schon jetzt zu überprüfen und bei Bedarf anzupassen.
Partielle Rechtswahl in internationalen Verträgen: Wissen Sie wirklich, worauf Sie sich einlassen?

Ergänzendes Recht in internationalen Verträgen kann bestehende Haftungsregeln beeinflussen. Lesen Sie unseren Artikel, um mehr darüber zu erfahren.
Darf man sein Guthaben immer in bar verlangen? Das Gericht Amsterdam sagt: nein

Haben Kunden jederzeit Zugang zu ihrem Geld? Ein aktuelles Urteil zeigt: Banken dürfen Konten bei Compliance-Risiken kündigen. Erfahren Sie mehr über das Recht auf ein Basiskonto, AML-Pflichten und die fehlende Absicherung für Unternehmen.
Positives Arbeitszeugnis: Rechtsverbindliche Pflicht oder freundliche Geste?

Ein positives Arbeitszeugnis ist mehr als eine Formsache, wenn darüber ausdrücklich Vereinbarungen getroffen wurden. Gesetzlich muss ein Zeugnis nur objektive Fakten wie Position und Dauer des Arbeitsverhältnisses enthalten. Zusätzliche positive Formulierungen sind nur verpflichtend, wenn sie ausdrücklich vereinbart wurden, etwa in einem Aufhebungsvertrag.
AML – Wie richtet man ein effektives Transaktionsmonitoring ein?

Ein Finanzinstitut sollte den Zahlungsverkehr seiner Kunden durch Transaktionsüberwachung aktiv überwachen, um ungewöhnliche Aktivitäten (einschließlich ungewöhnlich großer Transaktionen, Transaktionen in/aus Hochrisikoländern oder Abweichungen vom erwarteten Zahlungsverhalten eines Kunden) zu erkennen. Aber auch für Kreditgeber, Factoring-Unternehmen und Crowdfunding-Plattformen, bei denen die Zahlungen in der Regel per Überweisung oder Lastschrift erfolgen, ist die Transaktionsüberwachung unerlässlich, um die Wwft-Vorschriften einzuhalten. Lesen Sie mehr dazu in unserem neuesten Artikel.
Deliveroos Rechtserbe: Ein Vergleich der Gig-Economy in den Niederlanden und Großbritannien

Die Deliveroo-Urteile in den Niederlanden und im Vereinigten Königreich zeigen, dass ähnliche Szenarien in den verschiedenen Rechtsordnungen sehr unterschiedlich ausfallen können. Unternehmer, die eine internationale Expansion planen, müssen sich der unterschiedlichen rechtlichen Rahmenbedingungen und Vorschriften in den verschiedenen Ländern bewusst sein. Eine mangelnde Vorbereitung auf die internationale Expansion kann eher zu kostspieligen Rückschlägen als zu erfolgreichem Wachstum führen.