Artikel & Publikationen

Unsere Erkenntnisse

Geopolitische Entwicklungen wie Krieg, Sanktionen und Störungen internationaler Lieferketten zählen zunehmend zum normalen unternehmerischen Risiko für international tätige Unternehmen. Solche Ereignisse können daher nicht mehr ohne Weiteres als unvorhersehbar oder als höhere Gewalt eingestuft werden. Unternehmer sind deshalb gut beraten, geopolitische Risiken bereits im Vorfeld vertraglich zu regeln, um Klarheit über die Risikoverteilung und die Anpassung von Verpflichtungen bei internationalen Störungen zu schaffen.
Die Wahl einer Anwaltskanzlei ist für Unternehmer eine strategische Entscheidung, die Wachstum, Risiken und langfristige Kontinuität beeinflusst. Transparenz und klare Kommunikation sind dabei entscheidend. Kanzleien, die ihr Wissen aktiv über Artikel, Newsletter und Online-Updates teilen, helfen Unternehmern, rechtliche Entwicklungen besser zu verstehen und schneller in der Praxis anzuwenden. Eine transparente Anwaltskanzlei ist daher mehr als ein juristischer Dienstleister: Sie ist ein strategischer Partner, der Unternehmer bei nachhaltigem Wachstum, Risikomanagement und fundierten Entscheidungen unterstützt.
Das Interesse an nachhaltigem Unternehmertum wächst schnell. Unternehmer suchen nach Möglichkeiten, finanzielle Stabilität mit gesellschaftlicher Wirkung und langfristiger Kontinuität zu verbinden. Während Unternehmen wie Patagonia ihre Mission über die amerikanische Public Benefit Corporation absichern können, fehlt in den Niederlanden eine vergleichbare Rechtsform. Dadurch müssen Unternehmer ihre Mission über Satzungen und Governance-Strukturen schützen, was häufig zu Spannungen führt. Deshalb entscheiden sich immer mehr Unternehmen für Steward-Ownership – ein Modell, das missionsorientierte Entscheidungsbefugnis und nachhaltige Wertschöpfung in den Mittelpunkt stellt.
Immer mehr Unternehmen bieten aufgeschobene Zahlungsmöglichkeiten wie „Kauf auf Rechnung“ an. Durch die neue EU-Verbraucherkreditrichtlinie (EU 2023/2225) können diese Modelle ab dem 20. November 2026 als regulierte Finanzdienstleistungen eingestuft werden. Dadurch können Unternehmen mit Lizenzpflichten, Aufsicht durch die AFM sowie zusätzlichen Anforderungen wie Altersverifizierung, Kreditwürdigkeitsprüfung und Anbindung an das Kreditregister (BKR) konfrontiert werden. Eine Nichteinhaltung kann zu Risiken wie Bußgeldern, Zwangsgeldern und Reputationsschäden führen. Daher ist es wichtig, Zahlungsprozesse schon jetzt zu überprüfen und bei Bedarf anzupassen.